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LeaD – Lernclub an der DSB Kairo

Im Schuljahr 2016/16 haben wir an der DSB ein System eingeführt, das nach dem Prinzip Schülerinnen helfen Schülerinnen arbeitet. Derartige Projekte gibt es in Deutschland schon seit Jahren - und die Erfahrungen damit sind sehr positiv.

Damit diese Form der „Nachhilfe“ auch gut funktioniert, brauchen die Schülerinnen auch die Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer und der Eltern: Deshalb hier ein paar Informationen:

Wie funktioniert LeaD?

  • Schwache Schülerinnen, die deutliche Probleme im Unterricht haben, können sich mit entsprechenden Anmeldezetteln (zunächst für ein Halbjahr, ca. 10-12 Sitzungen) für die jeweiligen Fächer anmelden, gedacht ist hier zunächst vor allem an die Hauptfächer (Englisch, Französisch, Deutsch, Mathematik).
  • Die Schülerinnen melden sich verbindlich an und müssen auch, wenn eine Unterrichtsgruppe entsteht, den finanziellen Beitrag im Voraus leisten. Die Schülerinnen geben ihren Anmeldezettel beim LeaD-Koordinator ab (Herr Schnackenberg), dieser prüft die Anmeldung und gibt eine Kopie bei Frau Micheline ab. Wenn der Kurs begonnen hat, bezahlen die Schülerinnen den fälligen Betrag direkt bei Frau Micheline. Sollte eine Schülerin später z.B. aufgrund von Disziplinproblemen aus der Gruppe herausgenommen werden, so werden die eingezahlten Beiträge nicht erstattet.
  • In Einzelfällen kann auch eine Lerngruppe gebildet werden, in der nur eine Schülerin mit der LeaD-Lehrerin arbeitet. In diesem Fall müssen zur Kostendeckung aber 1200 LE bezahlt werden (für 12 Sitzungen).
  • Beitragserstattungen gibt es nur, wenn eine Schülerin unverschuldet fehlt (z.B. dauerhafte Erkrankung, Schulwechsel).
  • Bei einmaligem Fehlen wird der Betrag nicht erstattet.
  • Die DSB macht mit dem Lernclub keinen Gewinn, es geht ausschließlich um eine Hilfestellung für Schülerinnen mit Lernproblemen. Überschüsse werden dazu genutzt, möglichst viele Kleingruppen zu erträglichen Konditionen anzubieten.
  • Die LeaD-Lehrerinnen sollen mit den Schülerinnen und (vor allem bei Grundschulkindern!) auch mit der Eltern der Schülerinnen in engem Kontakt stehen, damit bei Terminproblemen (z.B. bei Krankheit oder bei unerwartetem Schulschluss) schnelle Absprachen möglich sind.
  • Schülerinnen mit mindestens guten Leistungen in den angesprochenen Fächern können sich mit Hilfe eines Formulars bei mir als LeaD-Lehrerin bewerben, der Koordinator entscheidet, gegebenenfalls in Absprache mit den Fachlehrern/Klassenlehrern, ob die Schülerin geeignet ist.
  • Die angenommenen Bewerberinnen werden in einer Fortbildung auf ihre Aufgabe vorbereitet, auch später finden Besprechungen/Fortbildungen statt.
  • Der LeaD soll immer am Donnerstag und am Samstag in der AG-Zeit geöffnet sein.
  • Die LeaD-Lehrerinnen sollen in den Doppelstunden den Unterrichtsstoff wiederholend vertiefen, es handelt sich also nicht um eine reine Nachhilfearbeit und auch nicht um eine reine Hausaufgabenhilfe.
  • Die Lead-Lehrerinnen werden gegebenenfalls die jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrer ansprechen, um sich kundig zu machen über den Stand des Unterrichts, damit sie diesen wiederholend vertiefen können. Die Fachlehrer helfen mit Rat und Material aus.
  • Als Betreuungslehrer steht der Koordinator jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung (Schnackenberg).
  • Der Betreuungslehrer geht auch gelegentlich unangekündigt in den LeaD-Unterricht, um sich ein Bild von der Situation zu machen und um die LeaD-Lehrerinnen zu unterstützen.
  • Im besten Falle profitieren von diesem Lernclub alle Seiten. Die Schülerinnen verbessern sich, die Fachkollegen haben weniger Probleme im Unterricht, die LeaD-Lehrerinnen machen wertvolle Erfahrungen.
  • Die LeaD-Lehrerinnen erhalten pro Sitzung (Doppelstunde) 150 LE, sie führen Buch über die Anwesenheit und den Gegenstand ihres Unterrichtes.
  • Die LeaD-Schülerinnen bezahlen ca. 600 LE für 12 Sitzungen, der Preis wird sich bei guter Auslastung aber vielleicht noch senken lassen. Bei Einzelunterricht verdoppelt sich der Preis.