Informationen für die Eltern

Liebe Eltern, in diesem Schuljahr möchten wir an der DSB ein System einführen, das nach dem Prinzip Schülerinnen helfen Schülerinnen arbeitet. Derartige Konzepte sind bereits an vielen Schulen in Deutschland eingeführt, dort laufen diese Projekte bereits seit Jahren – und die Erfahrungen damit sind sehr positiv. Wir wollen das Projekt zukünftig LeaD nennen (Lernclub an der DSB). Damit diese Form der „Nachhilfe“ auch gut funktioniert, brauchen wir die Unterstützung der Eltern, deshalb füge ich ein paar Informationen an:

Wie funktioniert LeaD?

  • Schwache Schülerinnen, die deutliche Probleme im Unterricht haben, können sich mit entsprechenden Anmeldezetteln (12 Sitzungen im ersten Halbjahr) für die jeweiligen Fächer anmelden, gedacht ist hier zunächst vor allem an die Hauptfächer (Englisch, Französisch, Deutsch, Mathematik).
  • Die Schülerinnen melden sich verbindlich an und müssen auch, wenn eine Unterrichtsgruppe entsteht, den finanziellen Beitrag im Voraus leisten. Sollte eine Schülerin später z.B. aufgrund von Disziplinproblemen aus der Gruppe herausgenommen werden, so werden die eingezahlten Beiträge nicht erstattet.
  • Beitragserstattungen gibt es nur, wenn eine Schülerin unverschuldet fehlt (z.B. Erkrankung, Schulwechsel).
  • Schülerinnen mit mindestens guten Leistungen in den angesprochenen Fächern können sich mit Hilfe eines Formulars bei mir als LeaD-Lehrerin bewerben, ich entscheide, gegebenenfalls in Absprache mit den Fachlehrern/Klassenlehrern, ob die Schülerin geeignet ist.
  • Die angenommenen Bewerberinnen werden in einer Fortbildung auf ihre Aufgabe vorbereitet, auch später finden Besprechungen/Fortbildungen statt.
  • Der LeaD soll immer am Donnerstag und am Samstag in der 2. Tour geöffnet sein.
  • Die LeaD-Lehrerinnen sollen in den Doppelstunden den Unterrichtsstoff wiederholend vertiefen, es handelt sich also nicht um eine reine Nachhilfearbeit und auch nicht um eine Hausaufgabenhilfe.
  • Die LeaD-Lehrerinnen werden die jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrer ansprechen, um sich kundig zu machen über den Stand des Unterrichts, damit sie diesen wiederholend vertiefen können. Es besteht also ein enger Bezug zwischen dem Unterricht und dem LeaD.
  • Als Betreuungslehrer stehe ich jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung (Schnackenberg)
  • Der Betreuungslehrer geht auch gelegentlich unangekündigt in den LeaD-Unterricht, um sich ein Bild von der Situation zu machen und um die LeaD-Lehrerinnen zu unterstützen.
  • Im besten Falle profitieren von diesem Lernclub alle Seiten. Die Schülerinnen verbessern sich, die Fachkollegen haben weniger Probleme im Unterricht, die LeaD-Lehrerinnen machen wertvolle Erfahrungen.
  • Die LeaD-Lehrerinnen erhalten pro Sitzung (Doppelstunde) 100-150 LE (je nach Größe der Gruppe), sie führen Buch über die Anwesenheit und den Gegenstand ihres Unterrichtes.
  • Die LeaD-Schülerinnen bezahlen ca. 600 LE für 12 Sitzungen (also 50 LE pro Sitzung), der Preis wird sich bei guter Auslastung aber eventuell noch senken lassen.

Mit besten Grüßen

Martin Schnackenberg. Koordinator des LeaD