GESCHICHTE

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2012-2013

Im Dezember brechen erneut am Tahrirplatz und rund um die DSB gewaltsame Unruhen aus. Die DSB wird wieder geschlossen, der Unterricht für 3 Wochen in die DEO, das Goethe-Institut und ein weiteres Institut verlegt. Die Sicherheitsmaßnahmen werden verstärkt und die Schulmauer erhöht. Im März findet die BLI (Bund-Länder- Inspektion) statt und beschehrt der DSB nach einem ausgezeichneten Ergebnis das Qualitätssiegel: "Exzellente Auslandsschule" Zum ersten Mal treten im Mai zwei Klassen zum Abitur an und schließen mit einem hervorragenden Ergebnis ab.  Auszug aus der Festschrift zur Einhundertjahrfeier (Nach: Broschüre von P. Türffs, Artikeln von Sr. Ingeborg und Herrn Klos, Chronologischen Überblick von H. Rahm und M. Stern, zusammengestellt von D. Grosch) sowie aktuellen Ergänzungen durch den Schulleiter Georg Leber.
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2011-2012

Dieses Schuljahr ist geprägt von zahlreichen gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei, besonders rund um unsere Schule. Die Schule muss aus Sicherheitsgründen mehrfach geschlossen werden. Damit die Schülerinnen zuhause unterrichtet werden können, wird die Internet-Lernplattform Lo-net eingeführt.    
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2010-2011

Am 21.März öffnet die Schule, nach mehr als 3 Wochen Schließung, zum ersten Schultag nach der Revolution. Die DSB hat trotz ihrer Nähe zum Tahrirplatz und zum Innenministerium die Unruhen gut überstanden. Das Abitur und die FOS-Prüfungen werden im Kindergarten in Maadi abgehalten.
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2004

100 Jahre Begegnung an der DSB. Die Ausbildung im FOS-Zweig wird aufgenommen.
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2003-2004

780 Schülerinnen, davon 764 Ägypterinnen, 6 Deutsche, 10 andere Staaten.
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2003

Genehmigung der reformierten Thanaweya mit FOS-Zweig; die Einführung ist mit der 9. Klasse im Jahr 2004 geplant.
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1999

Neugestaltung und Einweihung des Schulhofes
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1995-1997

Erstellung des Neubaus mit Lehrerzimmer, Schülerinnenbibliothek, Medienraum und Klassenzimmern.
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Sommer 1995

Abbruch des Altbaus, Erwerb des Nachbargrundstücks; Nutzung als Busparkplatz.
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1993-1994

Einführung des Reifeprüfungszweiges und erste Abschlussprüfung zur Allgemeinen Hochschulreife.
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1990

Die Schule führt in eigener Verantwortung die Adadeya-Prüfungen - Mittelstufenabschluss - durch.    
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1978

Von den Schülerinnen besitzen 96 % die ägyptische Staatsbürgerschaft, nur noch 2% die deutsche, 2% der Schülerinnen haben andere Nationalitäten.
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1975

Das Noviziat der Borromäerinnen wird von Alexandria nach Maadi verlegt.
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1970

Erstmals Taugeheya-Prüfung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig.
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1968

Der erste Jahrgang bereitet sich auf die Taugeheya-Prüfung (sprachlich-geisteswissenschaftlicher Zweig) vor. Die Schülerinnen schneiden mit ausgezeichneten Ergebnissen ab. Die ersten ägyptischen Ordenskandidatinnen werden im Pelizäusheim in Alexandria eingekleidet.
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1967

Im November beginnt der Ausbau des Schulgebäudes: 20 Klassenräume, ein Musikraum, Räume für Naturwissenschaften und Kunst, eine Turnhalle und ein Lehrschwimmbecken sowie neue Schwesternräume und eine Kapelle werden errichtet. Der Ausbau dauert bis 1977.
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1965-1972

Unterbrechung der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Ägypten.
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1964

Kindergarten und Vorschule beziehen ihre Gebäude in Maadi.
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1958

Nach inoffiziell durchgeführten Schlussprüfungen führt Herr Ministerialrat Dr. Dähner zum ersten Mal wieder eine Prüfung durch. Er regt an, die Schule bis zur ägyptischen Reifeprüfung auszubauen, was auch dem Wunsch vieler Eltern und Schülerinnen entspricht.
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1955

Erstmals nach dem 2. Weltkrieg Bundesbeihilfe durch die Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes für die Schule in Alexandria.
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1953

Das Internat in Kairo muss wegen Raummangels geschlossen werden.
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1948

Erstmals finden arabische Jahresprüfungen unter Aufsicht eines Regierungsinspektors in Alexandria statt.
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1946

In Alexandria und Kairo werden nur noch Mädchen aufgenommen. Die Schülerzahlen steigen stark an, unter ihnen befinden sich immer mehr Ägypterinnen.
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1939

Zu Beginn des 2. Weltkrieges entspricht die DSB Kairo in Aufbau und Zielsetzung klar einer deutschen Grundschule und einem deutschen Gymnasium. Die DSB Kairo darf mit unverändertem Lehrplan weiter arbeiten, Arabisch wird jetzt mit 5 bis 6 Wochenstunden unterrichtet. Die Schülerschaft setzt sich aus Angehörigen vieler Nationalitäten zusammen. Schülerinnen des Gastlandes sind nun in der Mehrzahl. Die deutschen Schlussprüfungen werden während des Krieges unter Aufsicht des schwedischen Gesandten, Herrn Baron von Bildt, weitergeführt.
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1938

Der Arabisch-Unterricht wird für die erste Grundschulklasse verpflichtend.
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1937

Die Zahl der deutschen weltlichen Lehrkräfte steigt. In diesem Jahr und1939 wird unter dem Vorsitz von Ministerialrat Dr. Dr. Löffler die erste Deutsche Schlussprüfung abgehalten.
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1934

Die Schulklassen von Maadi werden in die Bab el-Louk Schule integriert.
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1930

Der Unterricht orientiert sich von nun an klar an deutschen Richtlinien und pädagogischen Prinzipien.
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1929

Das Cafe Ecke Sharia Mohamed Mahmoud / Sharia Fahmi wird gekauft. Im Dezember kann der Erweiterungsbau (Turm) mit acht großen Klassenräumen, einem Schlafsaal für das Internat und vier Zimmern für Lehrerinnen feierlich eingeweiht werden.
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1928

Die Schülerzahl ist auf 189 angestiegen.